Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik

Fakten über das beliebte Urlaubsland

Die Dominikanische Republik befindet sich auf der Insel Hispaniola, einer Insel des nordamerikanischen Kordillerensystems.
Sie ist die nach Kuba zweitgrößte Insel der Karibik. Die Insel bekam ihren Namen Hispaniola, was ins Deutsche übersetzt 'Klein-Spanien' bedeutet, von Christoph Kolumbus, der sie auf seinen Fahrten am 06. Dezember 1492 entdeckte.
Von den indianischen Ureinwohnern wurde die Insel aufgrund des gebirgigen Charakters Aiti genannt, was soviel heißt wie 'gebirgiges Land'. 
Heute teilt sich die Insel in die zwei Staaten Haiti, in dem westlichen Teil der Insel gelegen, und die Dominikanische Republik auf, die den weitaus größeren Ostteil einnimmt. Trotz vergleichbarer naturräumlicher Gegebenheiten weichen die wirtschaftlichen und kulturellen Ausprägungen beider Inselteile stark voneinander ab.

In der Dominikanischen Republik finden sich überwiegend Mulatten (ca. 6 Millionen Menschen), nur ca. 1,3 Millionen Weiße und 1 Millionen schwarzhäutige Menschen. 

Weitere Fakten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Dominikanische Republik

Zahlen & Fakten

· Staatsform präsidiale
Republik
· Gesamtfläche 48.730 km²
 
· Gesamtbevölkerung ca. 10.400.000
im Jahr 2013
· Bevölkerungsdichte 181 Einwohner
pro km²
· Bevölkerungswachstum ca. 1,33 %
 
· Städtische Bevölkerung > 65 %
 
· Sprachen Spanisch (Amtssprache),
Kreolisch
· Hauptstadt Santo Domingo
ca. 2.000.000 Einwohner
· Währung Dominikanischer Peso (RD$),
es werden fast überall US$ und mittlerweile auch Euro angenommen
· Umrechnungskurs
  (Stand vom 18.03.2017)

1 Euro = 50,5410 RD$

100 RD$ = 1,98 Euro

· Bruttosozialprodukt ca. 61 Milliarden US-$
im Jahr 2013
· Religion Christen, ca. 80% Katholiken,
weiterhin protestantische Freikirchen und Sekten
· Zeitzone und Uhrzeit nach mitteleuropäischer Sommerzeit -6 Stunden,
nach Winterzeit -5 Stunden zu Deutschland
· internationale
  Telefonvorwahl
+1809
 
· elektrische Spannung 110 Volt, nur wenige Hotels verfügen über 220 Volt,
für deutsche Stecker wird ein Adapter auf amerikanische Flachstecker benötigt

Uhrzeit in Punta Cana

Die aktuelle Uhrzeit in Punta Cana und in der Dominikanischen Republik beträgt während der mitteleuropäischen Sommerzeit -6 Stunden. Während in Deutschland Winterzeit ist, beträgt die Zeitverschiebung nur -5 Stunden. 

Telefonieren

Um von der Dominikanischen Republik nach Deutschland zu telefonieren, muss die Ländervorwahl 01149 gewählt werden, in die Schweiz 01141 und nach Österreich 01143. Telefonkarten sind erhältlich - und dies ist auch die preiswerteste Möglichkeit, aus der Dominikanischen Republik nach Europa zu telefonieren. Die Hotels haben in der Regel unterschiedliche Preise, doch diese sind meist höher.
Die Notrufnummer für Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr ist die 911. Die Rufnummer der Touristenpolizei lautet (809) 686 863 9 oder 120 035 00. 

Wirtschaft

Die Wirtschaft der Dominikanischen Republik erstreckt sich vornehmlich über die drei Bereiche
· Tourismus,
· Freihandelszonen (Zonas Francas) und
· Landwirtschaft.

Tourismus

In den letzten 25 Jahren ist der Tourismus zu der Haupt-Devisenquelle des Landes entwickelt. Ein Anstieg der Besucherzahlen war in den 90er Jahren von über 50% zu verzeichnen - mittlerweile werden jährlich mehr als 3 Millionen Gäste gezählt, mit weiter wachsender Tendenz. Leider sind viele Unternehmen der Tourismus-Branche in ausländischem Besitz, so dass viele Mehreinnahmen an den Dominikanern vorbeigehen. Darüberhinaus kämpft die Dominikanische Regierung seit mehreren Jahren gegen das Image eines Billig-Urlaubslands an: So wurden in letzter Zeit hauptsächlich höherwertige 4- und 5-Sterne Hotels gebaut, in deren Nähe oftmals neue Golf-Plätze entstanden, um zahlungskräftige Gäste anzulocken.

Freihandelszonen (Zonas Francas)

Um die hohe Arbeitslosigkeit (25 - 30 %) zu senken, wurden von der dominikanischen Regierung Freihandelszonen, sog. Zonas Francas, eingerichtet. Hier können sowohl inländische als auch ausländische Firmen zollfrei produzieren. Übrigens arbeiten über 70% der Beschäftigten in der Nahrungsmittel-Industrie. Die einst für Wohlstand sorgende Bergbau-Industrie spielt mittlerweile keine große Rolle mehr. Die oberen Schichten der staatlichen Gold- und Silbermine sind erschöpft, für einen Abbau in den tieferen Schichten sind die erforderlichen finanziellen Mittel nicht vorhanden. 

Landwirtschaft

Nach den Preiseinbrüchen und dem Rückgang der Nachfrage auf dem Zucker-Weltmarkt wird der Anbau von anderen Export-fähigen Agrarprodukten von der Regierung forciert. Hierzu zählen Kaffee und Kakao, als auch tropische Früchte und Tabak.

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